Menschenjagd (Man Hunt, 1941)

... nur am 19. April um 20:30 Uhr in Saal 2!

USA 1941
Agentenfilm.
Regie: Fritz Lang
Drehbuch: Dudley Nichols
Produktion: Kenneth Macgowan
Musik: Alfred Newman
Kamera: Arthur C. Miller
Schnitt: Allen McNeil
Besetzung: Walter Pidgeon, Joan Bennett, George Sanders, John Carradine, Roddy McDowall u.a.
105 Minuten, s/w, FSK 16

Englischsprachiges Original mit englischen Untertiteln!

Ein in Bayern lebender englischer Großwildjäger bekommt per Zufall Hitler vor sein Visier, hat seine Waffe aber nicht geladen. Von einer Patrouille entdeckt, wird er verhaftet und soll zu dem Geständnis gezwungen werden, daß er im Auftrag der englischen Regierung handelte. Er weigert sich, überlebt den als Unfall arrangierten Mordversuch und kann fliehen. Im Zweiten Weltkrieg springt er über Deutschland ab, um seinen spielerischen Mordgedanken von einst zu realisieren. (filmdienst.de)

„Die Story ist natürlich erfunden, das aber sehr geschickt und logisch. […] Ein Fritz-Lang-Film von 1941: spannend inszeniert, mit teilweise beklemmend echter Atmosphäre, auch darstellerisch über dem Durchschnitt“. (Lexikon des Internationalen Films)

Zwischen uns das Meer

... ab 23. April täglich in Saal 2!

(La Mer au loin)

BE/FR/MK 2024

Regie: Saïd Hamich

Mit: Ayoub Gretaa, Anna Mouglalis, Grégoire Colin u.v.a.

117 Min. FSK 12

Marseille, Anfang der 1990er Jahre. Der 27-jährige Nour ist illegal aus Marokko nach Frankreich gekommen. Gemeinsam mit Freunden schlägt er sich mit Gelegenheitsjobs und kleinen Geschäften durch. Zwischen Hoffnung, Nachtleben und dem permanenten Gefühl der Unsicherheit lebt er ein Leben am Rand der Gesellschaft, frei und  doch fragil.

Als Nour Serge begegnet, einem charismatischen und unberechenbaren Polizisten, verändert sich sein Leben grundlegend.  Durch Serge lernt Nour auch dessen Frau Noémie kennen. Zwischen den dreien entsteht eine Beziehung aus Begehren, Abhängigkeit und Sehnsucht.

Über ein Jahrzehnt prägen Freundschaft, Liebe und Verlust Nour’s Leben im Exil. Während Marseille zur pulsierenden Bühne seiner Erfahrungen wird, muss er erkennen, dass Exil nicht nur ein Ort, sondern ein Zustand ist, und das Zugehörigkeit manchmal weniger mit Herkunft zu tun hat als vielmehr mit Menschen.

ZWISCHEN UNS DAS MEER ist ein emotionaler, sinnlicher und lebensbejahender Film über Migration, Identität und die uns alle bewegende Frage: Was bedeutet es, irgendwo anzukommen? (Verleih)

Wir Erben

... ab 23. April in Einzelvorstellungen in Saal 2!

Dokumentation

CH 2024

Regie: Simon Baumann

Mit: Stephanie Baumann, Ruedi Baumann, Simon Baumann u.a.

101 Min. FSK 0

Schwyzerdütsch mit hochdeutschen Untertiteln!

Inmitten der ländlichen Idylle Frankreichs liegt das Lebenswerk von Stephanie und Ruedi Baumann – ein biologischer Landwirtschaftsbetrieb, den sie seit über 20 Jahren mit politischem Eifer und Hingabe führen. Mit zunehmendem Alter stellt sich die Frage, wer den Hof einmal übernehmen wird. Ihr Sohn Simon, längst in einem eigenen Leben als Filmemacher verankert, begleitet mit der Kamera, wie die Familie über diese Zukunft nachdenkt. Sein Bruder Kilian führt bereits einen eigenen Betrieb. Beide stehen vor der Herausforderung, persönliche Wege und die Verantwortung des Erbes in Einklang zu bringen.

WIR ERBEN erzählt von einer Familie, in der persönliche Beziehungen, Ideale und die Realität der Landwirtschaft untrennbar miteinander verbunden sind. Die Gespräche und Konflikte machen deutlich, wie groß die unsichtbaren Lasten sind: Erwartungen, Vorstellungen, der unausgesprochene Druck zwischen den Generationen. Mit feinem Humor und schonungsloser Ehrlichkeit wird die Hofübergabe zum Spiegel zentraler Fragen: Was bedeutet Verantwortung? Wie viel Freiheit lässt ein Erbe? Und wie fair ist Vererben in einer Zeit, in der Besitz ungleich verteilt ist?

So entsteht ein intimes Porträt, das über die persönliche Geschichte hinausweist: ein Film über Besitz, Gerechtigkeit und die Zukunft bäuerlicher Betriebe. (Verleih)

WIR ERBEN wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem in Locarno (2024), beim DOK.fest München (2025) und mit dem Schweizer Filmpreis (2025).

KiFiMo: Karlchen – Das große Geburtstagsabenteuer

... wieder am 24. April um 14:30 Uhr als Kinderfilm des Monats April in Saal 2!

Es ist ein herrlicher Sommertag und der kleine Hase Karlchen feiert seinen fünften Geburtstag. Eigentlich – denn Karlchens kleine Schwester Klara hat hohes Fieber und Mama und Papa müssen mit ihr zum Arzt fahren. Das geplante Geburtstagspicknick am See fällt aus und alles dreht sich schon wieder nur um Klara!

So hatte sich Karlchen sein Leben mit dem neuen Geschwisterchen nicht vorgestellt: Nicht nur, dass das Hasenbaby andauernd weint und man mit ihm gar nicht wirklich spielen kann. Es zieht sogar an Karlchens Geburtstag alle Aufmerksamkeit auf sich! Und jetzt schieben ihn die Eltern auch noch zu Nachbarin Monika ab, die zusammen mit ihrem sabbernden Hund Bello gleich nebenan wohnt. Karlchen ist enttäuscht und beschließt, zukünftig bei seiner Oma zu leben. Für immer!

Also packt er seine Kuscheltiere Teddy, Hund und Pinguin in den Bollerwagen und macht sich auf den Weg zu Oma Nickel. Unterwegs aber biegt Karlchen falsch ab und landet im Wald. Zum Glück hinterlässt er unbeabsichtigt ein paar Spuren, denen Monika mit ihrem Hund Bello folgen kann. Gemeinsam setzen sie den Weg fort und begegnen vielen Tieren und erleben spannende Abenteuer.

Wird Karlchen am Ende doch noch seinen Geburtstag mit all seinen Freunden, vielen Geschenken und einer riesigen Möhrentorte mit Zuckerguss feiern können? (Jugendkulturservice)

Ministerium der Angst (1944)

... nur am 26. April um 20:30 Uhr in Saal 2!

(Ministry of Fear)
USA 1944
Agentenfilm.
Regie: Fritz Lang
Drehbuch: Seton I. Miller (nach dem Roman von Graham Greene)
Produktion: Seton I. Miller
Musik: Victor Young
Kamera: Henry Sharp
Schnitt: Archie Marshek
Besetzung: Ray Milland, Marjorie Reynolds, Carl Esmond, Hillary Brooke, Percy Waram, Dan Duryea, Alan Napier, Erskine Sanford u.a.
83 Minuten, s/w, FSK 12

Deutsche Synchronfassung!

Der Insasse einer psychiatrischen Klinik - er hatte seiner kranken Frau Sterbehilfe geleistet - gerät nach der Entlassung in einen Ring von Nazispionen: in der Torte, die er bei einem Wohltätigkeitsfest gewonnen hat, ist ein Mikrofilm versteckt. (filmdienst.de)

Fritz Lang sagte dem Projekt zu, weil er den Autor Graham Greene, der die Romanvorlage schrieb, so sehr schätzte.

„Umsichtig inszenierter Antinazi- und Spionage-Thriller nach einem Graham-Greene-Roman, der, nachdem er zu Beginn in Hitchcock-Manier Verwirrung und Spannung geschaffen hat, stark abfällt und sich ein dickes Happy-End leistet. Das muntere, unterhaltsame Spiel entschädigt für die Pappmaché-Kulissen und mancherlei Klischees.“ (Lexikon des internationalen Films)

Future Science - Das Ende der Tierversuche?

... ab 30. April in Einzelvorstellungen in Saal 2!

Dokumentation

D 2026

Regie: Marc Pierschel

Mit: Thomas Hartung, Marcel Leist, Melanie Ort u.a.

78 Min. FSK 12

FUTURE SCIENCE ist ein Film über einen der tiefgreifendsten Umbrüche in der modernen Wissenschaft – den Abschied vom Tierversuch. Eine neue Generation von Technologien ermöglicht heute eine nie dagewesene Simulation des menschlichen Körpers. So öffnen sich Wege, Krankheiten präziser zu verstehen, Medikamente sicherer zu entwickeln und die toxikologische Sicherheit von Chemikalien und Alltagsprodukten verlässlicher zu bewerten. Der Film stellt die entscheidenden Fragen: Wie funktioniert das milliardenschwere System der Tierversuche, das weit über die Medizin hinausreicht? Und wer hat ein Interesse daran, an diesem Standard festzuhalten, obwohl er wissenschaftlich und ethisch stark in der Kritik steht? FUTURE SCIENCE konfrontiert die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Mechanismen des alten Systems mit den Pionier:innen, die mithilfe von Multi-Organ-Chips, 3D-Bioprinting und KI eine menschlichere Forschung vorantreiben. Es ist eine Reise ins Herz einer wissenschaftlichen Revolution, die das immense Potenzial dieser Verfahren für die Gesundheit und unsere Sicherheit im Alltag greifbar macht. Denn die Zukunft der Forschung hat bereits begonnen. (Verleih)

Heißes Eisen (1953)

... nur am 3. Mai um 20:30 Uhr in Saal 2!

(The Big Heat)
USA 1953
Polizeifilm.
Regie: Fritz Lang
Drehbuch: Sydney Boehm
Produktion: Robert Arthur
Musik: Mischa Bakaleinikoff, Daniele Amfitheatrof, Arthur Morton, Henry Vars
Kamera: Chales Lang
Schnitt: Charles Nelson
Besetzung: Glenn Ford, Gloria Grahame, Jocelyn Brando, Alexander Scourby, Lee Marvin, Jeanette Nolan, Willis Bouchey, Howard Wendell, Peter Whitney, Robert Burton, Adam Williams, Chris Alcaide, Michael Granger, Dorothy Green, Carolyn Jones u.a.
89 Minuten, s/w, FSK 16

Deutsche Synchronfassung!

Ein junger Polizist kommt einem weitverzweigten Netz von Korruption mit einem Kriminellen an der Spitze auf die Spur. Vor ihm enthüllt sich ein scheinbar undurchdringbares Dickicht aus Korruption und Bestechung. Als seine Frau durch eine für ihn bestimmte Sprengladung getötet wird, nimmt er seinen Abschied, um den Gangstern mit ihren eigenen Methoden das Handwerk legen und zugleich Rache üben zu können. Dabei hilft ihm eine ehemalige Gangsterbraut ... (filmdienst)


Da The Big Heat im Schatten von Columbias gleichzeitig vorbereiteter Prestigeproduktion Verdammt in alle Ewigkeit (From Here to Eternity) stand, musste die Besetzung ohne Stars aus der ersten Reihe auskommen: die Hauptrolle übernahm Glenn Ford, der durch seine Filme mit Rita Hayworth bekannt war, aber sonst nur in Columbias eher durchschnittlichen Western und Kriminalfilmen wirkte.

„Es ist definitiv ein Film noir, aber nicht so wie The Blue Gardenia oder die psychologischen Filme. Sein Rhythmus ist getrieben, nicht traumartig, nicht alptraumhaft.“ (Fritz Lang)

"Ein äußerst dichter, hervorragend gespielter düsterer Kriminal- und Gangsterfilm, formal brillant, stilsicher, direkt und sehr spannend. Virtuos variiert er das Thema der 'Herrschaft des Verbrechens' sowie die Konvergenz von Polizei und Gangstern, wobei er in einem eigenen erzählerischen Kosmos pointierte Zeichen und Chiffren für die seelische wie körperliche Zerstörung der Figuren entwickelt." (Lexikon des Internationalen Films)

Nachbeben

... ab 11. Mai täglich in Saal 1!

(Det Andet Offer)

DK 2025

Regie: Zinnini Elkington

Mit: Özlem Saglanmak, Trine Dyrholm, Mathilde Arcel Fock u.a.

92 Min. FSK 12

Auf der überlasteten Schlaganfallstation eines Krankenhauses beginnt der Tag für die erfahrene Neurologin Alexandra wie so viele zuvor: zu wenig Personal, zu viele Entscheidungen, ein ständiger Kampf gegen die Uhr. Alexandra arbeitet schnell, präzise, routiniert – eine Ärztin, die gelernt hat, im Ausnahmezustand zu funktionieren. Als der 18-jährige Oliver mit seiner Mutter Camilla die Station betritt, wirkt sein Zustand zunächst unspektakulär. Alexandra stuft seine Symptome als harmlos ein, eine Kollegin äußert leise Zweifel – doch in der Hektik der Station verhallen Warnungen leicht. Oliver wird nach Hause geschickt, doch nur kurze Zeit später bricht er in der Station zusammen ...

Was darauf folgt, ist ein präzise beobachteter, psychologischer Thriller: Eltern suchen Antworten, Kolleg:innen rücken ab, Hierarchien beginnen zu wanken. Und mittendrin Alexandra – konfrontiert mit der Möglichkeit eines folgenschweren Irrtums und den emotionalen Nachwirkungen eines Moments, der ihr Selbstverständnis erschüttert ...

NACHBEBEN ist das bewegende, mitreißende und mehrfach preisgekrönte Spielfilmdebüt der jungen dänischen Schauspielerin und Filmemacherin Zinnini Elkington: Ein intensiver und tief menschlicher Blick auf die Verantwortung, die Menschen in medizinischen Berufen auf sich laden müssen. Der Film beschreibt das kaum beachtete „Second-Victim-Syndrom“: Den seelischen Preis, den medizinisches Personal zahlt, wenn bei Behandlungen Fehler passieren. In konzentrierten Bildern und leisen Zwischentönen zeigt der Film ein System, das seine Menschen permanent an die Grenze ihrer Belastbarkeit führt. (Verleih)

Nürnberg

... ab 11. Mai täglich in Saal 1!

(Nuremberg)

US/HU 2025

Regie: James Vanderbilt

Mit: Russell Crowe, Rami Malek, Michael Shannon, Richard E. Grant, Leo Woodall, John Slattery, Andreas Pietschmann, Peter Jordan u.a.

148 Min. FSK 12

Nürnberg, 1945. In den Ruinen einer vom Krieg gezeichneten Stadt erhält der amerikanische Militärpsychiater Dr. Douglas M. Kelley einen ungewöhnlichen Auftrag: Er soll die inhaftierten Hauptverantwortlichen des NS-Regimes in Vorbereitung auf die Nürnberger Prozesse untersuchen. Unter ihnen ist der ehemalige Reichsmarschall Hermann Göring, dessen Intelligenz, Charisma und manipulative Stärke Kelley gleichermaßen herausfordern wie faszinieren. Trotz anfänglicher Machtspiele gelingt es dem Arzt, Görings Vertrauen zu gewinnen und Einblick in seine Persönlichkeit zu erhalten. Während im Gerichtssaal die Verhandlungen beginnen, fällt es Kelley zunehmend schwerer, die notwendige Distanz zu wahren. (Verleih)

Das Gewicht der Welt

... ab 11. Mai in Saal 2!

D 2026

Dokumentarfilm

Regie: Florian Heinzen-Ziob

Mit: Dr. Maria Hörhold, Dr. Nana Maria Grüning, Prof. Dr. Sebastian Seiffert u.a.

94 Min. FSK 0

Wissenschaft soll sachlich sein: Fakten statt Gefühle. Aber eine neue Generation Naturwissenschaftler:innen erlebt, wie ihre Forschung durch den Klimawandel aus den Fugen gerät. Statt die Wunder der Natur zu entdecken, sind Maria, Doktorin der Glaziologie, Sebastian, Professor für Physikalische Chemie, und Nana, Molekularbiologin, Chronisten einer untergehenden Welt. Aber niemand hört auf sie. Was tun? Statt sich frustriert in den Elfenbeinturm ihrer Forschung zurückzuziehen, verlassen Maria, Sebastian und Nana das Labor und werden zu Aktivist:innen, denn sie tragen auf ihren Schultern das Gewicht der Welt. DAS GEWICHT DER WELT ist mehr als ein Klimadokumentarfilm – es ist ein zutiefst menschliches Porträt dreier Naturwissenschaftler:innen, die erkennen, dass ihre Forschung alleine nicht mehr ausreicht. In Zeiten zunehmender Klimakatastrophen, politischer Lähmung und gesellschaftlicher Spaltung bietet der Film einen emotionalen Zugang zu einer der zentralen Fragen unserer Zeit: Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen? (Verleih)

Palästina 36

... ab 14. Mai täglich in Saal 1!

(Palestine 36)

FR/Katar/Palästinia/Saudi-Arabien/GB/Jordanien 2025

Regie: Annemarie Jacir

Mit: Hiam Abbass, Karim Daoud Anaya, Robert Aramayo, Saleh Bakri, Billy Howle, Liam Cunningham, Jeremy Irons, Wardi Elabouni u.a.

119 Min. FSK 12

Palästina 1936: Immer mehr Dörfer erheben sich gegen die britische Kolonialmacht, die ihren Einfluss mit Gewalt durchsetzt. Gleichzeitig drängen europäische Juden, die vor dem Nationalsozialismus geflohen sind, in die Region. Zwischen seinem ländlichen Heimatdorf und dem zunehmend angespannten Jerusalem pendelt der unparteiische Yusuf. Nach einem folgenschweren Ereignis schlägt sich der junge Mann auf die Seite des Widerstands. Er schließt sich Verbündeten wie dem Hafenarbeiter Khalid an, der angesichts der eskalierenden Situation keinen anderen Ausweg mehr sieht, als zur Waffe zu greifen. Während sich persönliche Schicksale und politische Umbrüche unaufhaltsam verweben, spitzt sich die Lage dramatisch zu – ein entscheidender Moment, welcher den Ursprung des Konflikts der gesamten Region markiert. (Verleih)

Andor Hirsch

... ab 14. Mai täglich in Saal 2!

(Arva)

HU/FR/D/GB 2025

Regie: László Nemes

Mit: Bojtorján Barabas, Andrea Waskovics, Grégory Gadebois u.a.

133 Min. FSK N.N.

Budapest, 1957. Nach dem gescheiterten Aufstand gegen das kommunistische Regime wächst der jüdische Junge Andor bei seiner Mutter mit idealisierten Geschichten über seinen verstorbenen Vater auf. Als plötzlich ein brutaler Mann auftaucht und behauptet, sein wahrer Vater zu sein, wird seine Welt auf den Kopf gestellt.

Die Chronik eines Kindes, das sich der Wahrheit über seine Herkunft stellt: Andor Hirsch zeichnet die Geschichte einer Familie nach, die von einigen der dunkelsten Kapitel des 20. Jahrhunderts überschattet ist. Vom verheerenden Trauma des Holocaust bis hin zur autoritären Herrschaft des Kommunismus entfaltet Nemes’ neuester Film eine tief bewegende Konfrontation mit Identität, Erinnerung und dem fragilen Prozess, sich selbst neu zu finden (sich selbst neu zu erfinden / zu sich selbst zu finden). (Verleih)

Meine Freundin Conni - Abenteuer mit Kranich Klaus

... ab 14. Mai täglich in Saal 2!

D 2026

Regie: Dirk Hampel, Raquel Conde Viera

Min. FSK 0

Im Haus der Klawitters herrscht Aufbruchsstimmung. Conni ist aufgeregt. Ihre Eltern fahren mit ihrem Bruder zu Onkel Albert. Conni wäre nur zu gerne mitgefahren, aber dann würde sie Semires Geburtstagsparty verpassen. Natürlich bleiben Conni und Kater Mau nicht allein zu Hause, denn Opa Willi ist gekommen und Anna und Simon dürfen sogar bei ihr übernachten. Doch dann landet ein verletzter Kranich bei ihnen und braucht ihre Hilfe. Denn nicht nur die Verletzung macht Kranich Klaus zu schaffen, auch der spießige Nachbar Herr Oswald, der seinen astrein gepflegten Rosengarten in Gefahr sieht, ist hinter Klaus her. Gut, dass Conni und ihre Freunde Unterstützung von der Tierschützerin Renata und der Polizistin Selena bekommen. Zum großen Missfallen von Kater Mau und Anna dreht sich aber nun alles nur noch um den lustigen Vogel. Werden Conni und ihre Freunde es gemeinsam schaffen, dass Klaus rechtzeitig gesund wird, um mit den Zugvögeln nach Süden zu fliegen? (Verleih)

Lebensgier (1954)

... nur am 17. Mai um 20:30 Uhr in Saal 2!

(Human Desire)
USA 1954
Filmdrama.
Regie: Fritz Lang
Drehbuch: Alfred Hayes (nach Emile Zola)
Produktion: Lewis J. Rachmil
Musik: Daniele Amfitheatrof
Kamera: Burnett Guffey
Schnitt: Aaron Stell
Besetzung: Glenn Ford, Gloria Grahame, Broderick Crawford, Edgar Buchanan, Kathleen Case, Peggy Maley u.a.
90 Minuten, s/w, FSK 16

Deutsche Synchronfassung!

Dreiecksgeschichte zwischen einer jungen Frau, ihrem Ehemann, der aus Eifersucht ihren ehemaligen Liebhaber umbringt, und einem jungen Lokomotivführer, der sich fast in den tragischen Verstrickungen verliert. (filmdienst.de)

In die 50er Jahre verlegte Verfilmung des Romans "La Bete Humaine" von Emile Zola.

Bereits im Jahr 1938 hatte Jean Renoir den Roman verfilmt, in deutschen Kinos lief er mit dem Titel "Bestie Mensch".

„Die vordergründige Kriminalgeschichte mit perfekt gesteigerter Spannung wird durch die meisterhafte Bildsprache zu einem pessimistischen Gleichnis über die Sehnsucht nach Geborgenheit und einer aufrichtigen Beziehung zwischen Mann und Frau verdichtet.“ (Lexikon des internationalen Films)

KiFiMo: Tagebuch einer Biene

... nur am 22. Mai um 14:30 Uhr als Kinderfilm des Monats Mai in Saal 2!

Wir halten das Leben einer Sommerbiene für kurz und unbedeutend. Was kann an einem 6-wöchigen Insektenleben denn so spannend sein? Sind Bienenvölker nicht der Inbegriff des „Kollektivs“ – tausende von fleißigen Arbeitsbienen im Dienst einer Königin? Ein Bienenstock ist tatsächlich perfekt durchorganisiert und ähnelt einem „Superorganismus“ mit einer ganz eigenen, kollektiven Intelligenz, ist aber gar nicht so homogen, wie wir glauben. Bienenvölker sind voller unterschiedlicher Individuen mit sehr verschiedenen Aufgaben, Fähigkeiten und sogar Vorlieben. Es gibt mutige, feige und sogar faule Exemplare!

Einige Honigbienen fliegen weiter, andere bleiben eher in der Nähe von ihrem Zuhause. Manche fliegen lieber bei schlechtem Wetter aus, das für sie eigentlich gefährlich ist, während andere lieber im Stock bleiben und andere Arbeiten übernehmen. Doch alle stellen sich mit viel Mut, Schläue und Erfindungsgeist den Herausforderungen eines Bienenlebens: Blumen finden, Pollen sammeln, Hornissen bekämpfen und den geeigneten Ort zum Nestbau finden. Dabei zeigen die kleinen Blütenstaubsammlerinnen außerordentliche Intelligenz und soziale Fähigkeiten: Sie haben erstaunliche Formen der Kommunikation, helfen sich gegenseitig bei Gefahren und fliegen am liebsten in den gleichen Teams hinaus in die Welt. Aber wehe sie werden vom Regen überrascht – ein einziger Regentropfen könnte tödlich sein… (jugendkulturservice)

Verflucht normal

... ab 28. Mai täglich in Saal 1!

(I Swear)

GB 2025

Regie: Kirk Jones (II)

Mit: Robert Aramayo, Shirley Henderson, Maxine Peake, Peter Mullan u.v.a.

121 Min. FSK 12

Die wahre Geschichte von John Davidson. Mit 15 Jahren wird bei ihm das Tourette-Syndrom diagnostiziert. Von seinen Mitschülern ausgegrenzt, kämpft er mit einer Krankheit, die damals kaum jemand kannte. Als Erwachsener macht er sich für die Aufklärung stark und wird 2019 von der Königin mit dem MBE ausgezeichnet. (Verleih)

Ticket ins Leben

... ab 28. Mai täglich in Saal 1!

(Aimons-nous vivants)

FR 2025

Regie: Jean-Pierre Améris

Mit: Gérard Darmon, Valérie Lemercier, Patrick Timsit

91 Min. FSK 12

Der Chansonnier Antoine Toussaint ist seit Jahrzehnten ein gefeierter Star. Als er auf der Bühne zusammenbricht, scheint das Ende seiner Karriere besiegelt. Frustriert plant er seinen Abgang und nimmt den nächsten Zug nach Genf. Doch die Reise verläuft anders als geplant, denn in seinem Abteil sitzt die temperamentvolle Victoire – glühender Fan des Sängers und voller unerschütterlichem Optimismus. Antoine will sie schnellstens wieder loswerden, doch Victoire lässt sich schwer abwimmeln und bringt – ohne es zu ahnen – seine Pläne ins Wanken. Zu seiner großen Überraschung wächst ihm die quirlige Nervensäge langsam ans Herz.

Mit viel Humor und unverkennbar französischer Leichtigkeit erzählt TICKET INS LEBEN von unerwarteten Neuanfängen und spätem (Liebes-)Glück. (Verleih)

KiFiMo: Paddington in Peru

.. nur am 5. Juni und 3. Juli jeweils um 14:30 Uhr als Kinderfilm des Monats Juni/Juli in Saal 2!

Große Aufregung im Hause Brown in Windsor Gardens: Der Bär, der einst mit nichts als einigen Gläsern Orangenmarmelade im Koffer als blinder Passagier nach England kam, ist nun offiziell ein richtiger Brite! Doch kaum hält Paddington seinen neuen Pass in den Tatzen, erreicht ihn ein Hilferuf aus seiner alten Heimat Peru: Tante Lucy, die dem verwaisten Bären einst das Leben gerettet und ihn danach aufgezogen hat, scheint es nicht gut zu gehen. Paddington zögert keinen Augenblick und beschließt, seine neue Reisefreiheit zu nutzen und Lucy in Peru zu besuchen. Und Familie Brown, bestehend aus Henry und Mary sowie den Kindern Jonathan und Judy und der Haushälterin Mrs. Bird, bei der Paddington in London lebt, wird ihn begleiten!

In Peru angekommen, macht sich die Reisegruppe per Schiff sofort auf den Weg zum Heim für Bären im Ruhestand, wo Tante Lucy seit einigen Jahren lebt.
Dort erwartet Paddington eine schlechte Nachricht: Tante Lucy ist verschwunden! Nur ihre Brille und ihr geliebtes Armband hat sie zurückgelassen. Hat ihr Verschwinden mit dem Goldschatz zu tun, der im Dschungel verborgen sein soll? Eine alte Karte mit einem versteckten Hinweis führt Paddington und die Browns vom tiefen Dschungel des Amazonas bis hoch zu den Berggipfeln Perus. Am Ende dieser aufregenden Reise findet Paddington nicht nur Tante Lucy, sondern auch den wertvollsten Schatz von allen… (Jugendkulturservice)