DIE UNBEUGSAMEN

...jetzt täglich (ausser Mittwoch) um 17:30 Uhr in Saal 2!

 

„Politik ist eine viel zu ernste Sache, um sie alleine den Männern zu überlassen.“ (Käte Strobel, Bundesministerin 1966-1972)

Die spannende und bewegende Chronik westdeutscher Politik von 1950 bis zur Wiedervereinigung ist ein Dokumentarfilm, wie er hellsichtiger und aktueller nicht sein könnte. Obwohl die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik ein historisches Zeitdokument ist, wirft dieser unbedingt sehenswerte Rückblick in Zeiten von MeToo um Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt ein Schlaglicht auf das immer wieder zurückgedrängte Thema Emanzipation und Feminismus. Die stimmigen Interviews und historischen Aufnahmen zeigen, wie sehr sich die Politikerinnen jedweder Coleur die Teilhabe am demokratischen Prozess im Bonner Parlament gegen ignorante Männer erkämpfen mussten. Grosses politisches Kino, das selbst den nächsten Backlash, der das Wort Feministin wieder zum Schimpfwort deklariert, übersteht. Denn Bilder und Fakten, die Regisseur Torsten Körner aufbereitete, um der männerzentrierten Geschichtsschreibung etwas entgegenzusetzen, sprechen für sich. (programmkino.de)


REDOUBT

... am 17.09. (um 14:30 Uhr), am 19. und 26.09. (jeweils um 12:00 Uhr), sowie ab 29.09. bis auf weiteres mittwochs um 14:30 Uhr.

 

Matthew Barney ist für seine innovative und breit gefächerte künstlerische Praxis bekannt, die Film, Performance, Bildhauerei, Fotografie und Zeichnung umfasst. Gefeiert für seine Filme in Spielfilmlänge wie den wegweisenden Cremaster Cycle (1994-2002), River of Fundament (2014) und Redoubt (2019), erschafft der Künstler phantastische Welten, die die Grenzen und Politik von Geschlecht, Sexualität und deren festgeschriebene Überzeugungen herausfordern.

Der fünfteilige Cremaster Cycle (1994-2003) wurde als „eine der imaginativsten und brillantesten Arbeiten in der Geschichte des Avantgardekinos“ bezeichnet. Zusammen mit den dazugehörigen Skulpturen und Zeichnungen bildeten die Cremaster Filme den Fokus der 2003 im Guggenheim Museum, New York stattfindenden Ausstellung. Seitdem wurde der Cremaster Cycle in zahlreichen internationalen Museen und Kinos präsentiert. Die abendfüllende Filmoper River of Fundament wurde 2014 im Harvey Theater der Brooklyn Academy of Music uraufgeführt und tourte anschließend durch Opernhäuser, Performance-Festivals und Museen auf fünf Kontinenten.

Barneys jüngstes filmisches Projekt Redoubt wurde im Rahmen einer Ausstellung in der Yale University Art Gallery, New Haven erstmals gezeigt, gefolgt vom UCCA, Beijing (September 2019) sowie der Hayward Gallery, London (Mai 2021). Seine Kinopremiere feierte Redoubt im Oktober 2019 im Film Forum in New York.

Wir zeigen Redoubt begleitend zur Matthew-Barney-Ausstellung der Galerie Hetzler.


NOW

... wieder Mittwoch, den 15.09. um 17:30 Uhr in Saal 2!

 

Die engagierte Doku porträtiert sechs junge Klimaaktivisten und ihren Kampf für eine lebenswerte Umwelt. Jim Rakete, der als Manager für Künstler wie Nina Hagen, Spliff und „Die Ärzte“ bekannt wurde und heute vor allem als Fotograf tätig ist, liefert mit seinem ersten Film eine beachtenswerte, seriöse Arbeit, die ebenso ehrenwert wie ehrlich ist: als Bekenntnis und als Appell. (programmkino.de)


Bei uns gibt es Platzkarten.

Die Pandemie ist noch nicht vorbei.

Nach aktuellem Stand dürfen wir Sie nur in den Kinosaal lassen, wenn Sie ausgerüstet sind mit

  • einem tagesaktuellen, negativen Corona-Test (nicht nötig bei Kindern unter sechs Jahren) oder
  • einem Nachweis über vollständigen Impfschutz oder
  • einem Nachweis über eine überstandene Covid-19-Infektion, die mindestens 28 Tage und maximal 6 Monate zurückliegt

 

Der Besitz einer Eintrittskarte allein GENÜGT NICHT!

 

Die Maskenpflicht besteht weiterhin im gesamten Gebäude – außer am Sitzplatz. Ebenso müssen wir weiterhin Ihre Kontaktdaten registrieren. Sie müssen aber keinen Zettel ausfüllen, wenn Sie Ihr Ticket online gekauft haben oder den bei uns aushängenden QR-Code der Corona-Warn-App oder der LUCA-App scannen.


JE SUIS KARL

... ab Donnerstag, dem 16.09. fast täglich um 20:15 Uhr, Montag (20.9.) schon um 17:00 Uhr in Saal 1!

Eine Radikalisierungsgeschichte, die bekannte Muster unterläuft, erzählt Christian Schwochow in seinem neuen Film „Je Suis Karl“, der in der Reihe Berlinale-Special seine Weltpremiere erlebte. Keine Islamisten, sondern Deutsche sind in seinem Drama die Täter, die allgegenwärtige Ängste weiterdenken und radikalisieren. Ein spannendes, ambitioniertes Konstrukt, wuchtig gefilmt und gespielt. Mit Luna Wedler, Jannis Niewöhner und Milan Peschel in den Hauptrollen. (programmkino.de)


BEKENNTNISSE DES HOCHSTAPLERS FELIX KRULL

... außer Montag (20.9.) täglich um 17:45 Uhr in Saal 1!

 

Felix Krull, ein attraktiver junger Mann aus gutbürgerlichem Haus, hat seine Verwandlungskünste und Rollenspiele seit frühestem Kindesalter perfektioniert. Als sich ihm nach einigen Schicksalsschlägen die Möglichkeit eröffnet, als Liftboy in einem Pariser Luxushotel zu arbeiten, zögert er nicht lange, sein altes Leben hinter sich zu lassen. Dort im Hotel passt sich Felix allen Gegebenheiten gekonnt an und steigt rasch zum Oberkellner auf, wobei er vor allem die weiblichen Gäste um den Verstand bringt. Bei einem Zusammentreffen mit dem jungen, unglücklich verliebten Marquis Louis de Venosta kommen die beiden auf die Idee, ihre Identitäten zu tauschen, um dem Marquis ein Zusammenleben mit der temperamentvollen und freizügigen Zaza zu ermöglichen. Dies bedeutet für Felix zwar, seine große Liebe Zaza an einen anderen Mann zu verlieren, jedoch ist sein unstillbarer Drang nach Veränderung und gesellschaftlichem Aufstieg größer. Die Fähigkeit, die Menschen zu bezaubern und zu betrügen führt ihn schließlich bis an den Königshof von Lissabon, wo er sein Meisterstück als Hochstapler abliefern kann. (Verleih)


ATOMKRAFT FOREVER

Do/Fr (16./17.9.) und Mo-Mi (20.-22.9.) jeweils um 15:00 Uhr in Saal 2!

 

Sellafield, Harrisburg, Tschernobyl, Fukushima. Die Historie der Störfälle in Atomkraftwerken ist fast so lang wie ihre Geschichte. Immer wieder schrammte die angeblich sichere und saubere Atomindustrie um Haaresbreite am Inferno vorbei. Und schon nimmt der Atomkurs im Schatten der Coronakrise, trotz verordnetem Ausstieg, wieder Fahrt auf. Umso wichtiger die sehr sachliche und zurückhaltende Doku von Regisseur Carsten Rau mit dem provozierendem Titel. Sie zeigt die Dimensionen der Gefährlichkeit der Atomenergie, den ungeheuerlichen Aufwand des Rückbaus von Atomkraftwerken und die nach wie vor ungelöste Frage der Entsorgung des über Millionen Jahre verstrahlten Atommülls in einem Endlager.


BIGFOOT JUNIOR - EIN TIERISCH VERRÜCKTER FAMILIENTRIP

... Samstag und Sonntag (18./19.) um 15:00 Uhr in Saal 2!

 

Der legendäre Bigfoot ist endlich wieder mit seiner Familie vereint! Allen voran freut sich sein Sohn Adam, der die Zeit mit seinem Vater genießen möchte. Doch Bigfoot Senior ist nun ein Medienstar, der sich vor allem dem Schutz der Umwelt widmet. Deshalb begibt er sich nach Alaska, um die Wahrheit über ein dubioses Ölförderunternehmen herauszufinden. Als er auf dieser Mission spurlos verschwindet, liegt es an Adam, seinen berühmten Vater zu retten. Zum Glück kann er dabei auf die Hilfe seiner Mutter und seiner leicht exzentrischen tierischen Freunde zurückgreifen – nicht zu vergessen seine Schulkameradin Emma, für die er mehr als nur Freundschaft empfindet. Gemeinsam mit seiner Mutter und seinen Freunden begibt sich Adam auf einen tierisch verrückten Familientrip!  (Verleih)


Über unsere Lüftungs- und Klimaanlage erfolgt die Belüftung der Kinosäle ausschließlich mit Frischluft (keine Umluftzirkulation).


DER HOCHZEITSSCHNEIDER VON ATHEN

... Do (16.9.), Sa/So (18./19.9.) und Di/Mi (21./22.9.) um 15:15 Uhr in Saal 1!

 

Die liebenswerte Komödie entfaltet ihren Zauber erst nach und nach, ähnlich wie ein kleiner Diamant, der im richtigen Licht zu strahlen und zu funkeln beginnt. Obwohl die Geschichte vom menschenscheuen Herrenschneider, der sein Leben neu sortieren muss, auf den ersten Blick eher unspektakulär wirkt, wird sie doch immer sympathischer. Wie der scheue Nikos einen Neuanfang als Designer von Hochzeitskleidern wagt, macht ihn schließlich zum Helden, dem alle Herzen zufliegen. Mit einem Hauch von surrealem Humor, der manchmal an Mr. Bean oder an den unsterblichen Monsieur Hulot erinnert, findet Sonia Liza Kenterman für die Visualisierung ihres Kinodebüts ihren ganz eigenen Stil: ideenreich, elegant und wunderbar passend zu ihrer optimistischen wie auch originellen Geschichte. (programmkino.de)


NAHSCHUSS

... von Sa-Di (18.-21.9.) täglich um 20:00 Uhr in Saal 2!

 

 „Gnadenlos erschütternder, aber deshalb auch großartiger Film“ (ABENDZEITUNG)

„Dialoge und Szenen die ins Herz treffen. Glaubhaft, menschlich und mitreißend gespielt.“ (BR KINOKINO)

„Atmosphärisch dichter Film“ (NDR HAMBURG JOURNAL)

 

 

Autorin und Regisseurin Franziska Stünkel hat sich mit „Nahschuss“ eines Stücks deutsch-deutscher Geschichte angenommen, das so bekannt nicht ist. Sie hat die Geschichte eines Mannes fiktionalisiert, der unversehens für die Staatssicherheit der DDR tätig wird, aber an diesem System zerbricht, sie basiert aber schon auf realen Hintergründen – dem Leben von Dr. Werner Teske, der 1981 der letzte Mensch in der DDR war, der zur Todesstrafe verurteilt wurde. Sehenswert - nicht nur wegen Lars Eidingers intensiver Darstellung der Hauptfigur! (programmkino.de)

 

 


DER RAUSCH

... Donnerstag/Freitag (16./17.09.) um 20:00 Uhr in Saal 2!

 

Pressestimmen:

 

„Der Rausch ist eine Feier des Lebens, ein todtrauriger, trunken vor Glück machender Film.“ (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG)

„...als Feier einer möglicherweise beschwipsten Lebenslust herrlich gute Laune verbreitet“ (Der Spiegel)

„Eine Schlussszene, die für immer im filmischen Gedächtnis bleiben wird, weil sie in ihrer Euphorie die ganze wunderbare Widersprüchlichkeit des Lebens in sich trägt.“ (Rheinische Post)

Kein Fingerzeug möchte einem den gedanklichen Weg weisen. Die realistische Abbildung ist wirkmächtig genug. Das wird durchgehalten bis zu der fulminanten Schlussszene, die sich ganz dem Augenblick verschreibt. Der Rausch bleibt eine offene Sphäre. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 

Früher war Martin Lehrer aus Leidenschaft – heute sind nicht nur die Schüler von seinem fehlenden Enthusiasmus gelangweilt, auch in Martins Ehe ist die Luft raus. Seinen drei Freunden, die am selben Gymnasium unterrichten, geht es nicht viel besser. Bei einer angeheiterten Geburtstagsrunde diskutieren sie die Theorie eines norwegischen Philosophen, nach der ein Mensch nur mit einem erhöhten Alkoholgehalt im Blut zu Bestleistungen fähig ist. Solch eine gewagte These muss überprüft werden. Die vier beschließen den Selbsttest zu machen und während der Arbeit einen konstanten Pegel zu halten. Soll nicht sogar Churchill den Zweiten Weltkrieg in einem Alkoholrausch gewonnen haben? Mit neuem Antrieb stürzen sie sich in ihr geheimes Experiment. Die Wirkung lässt nicht lange auf sich warten… (Verleih)


JAZZ AN EINEM SOMMERABEND (OmU)

... letzte Vorstellungen am Mittwoch, dem 15.09. um 20:00 Uhr in Saal 2!

 

Die Story Newport 1958, ein Sommertag. Zwei Ereignisse treffen aufeinander: Das Newport Jazz Festival und die Segelregatta America Cup. Mittendrin der Fotograf Bert Stern, weltbekannt durch seine Fotosession „Last Sitting“ mit Marilyn Monroe. Wie in seinen Bildern gelingt es Stern auch hier – in impressionistisch anmutenden Momentaufnahmen — die Persönlichkeiten der Porträtierten zu erfassen, seien es die Musikerinnen und Musiker auf der Bühne oder scheinbar willkürlich herausgegriffene Gesichter aus dem Publikum, in denen sich Lebensfreude, Entspannung und Entrückung spiegeln. Mit Chuck Berry, Louis Armstrong, Mahalia Jackson, Thelonious Monk, Dinah Washington u.v.a. (Verleih)


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