RESPECT

... bis Mittwoch (1.12.) täglich um 20:30 Uhr sowie bis Dienstag (30.11.) täglich um 14:30 Uhr in Saal 1! Montag (29.11.) um 20:30 Uhr in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln! Ab Donnerstag (2.12.) täglich um 17:30 Uhr!

 

Schon in frühen Jahren begeisterte Aretha Franklin (Skye Dakota Turner) mit ihrer Stimme und zog die Aufmerksamkeit auf sich. Im Kirchenchor ihres Vaters C.L. Franklin (Forest Whitaker) singt das begabte Mädchen mit Engagement und Seele und bring die Herzen der Menschen zum Schmelzen. Ihre Musikkarriere, die in bescheidenen Verhältnissen startete, entfaltet sich mehr und mehr zu einem realen Traum, den sie mit 18 Jahren mit einem Plattenvertrag bei einem Label besiegelt. Fortan stehen Aretha (Jennifer Hudson) alle Türen zum Musik-Olymp offen. Für Aretha ist der Ruhm jedoch nicht nur die Erfüllung eines lang gehegten Traumes, sondern auch die Möglichkeit, ihre Stimme zu erheben. Als Bürgerrechtsaktivistin nutzt sie ihre Reichweite und macht auf die Missstände in der Rassendiskriminierung aufmerksam. Ein Zeichen, das nicht allen Anhängern und Fans zusagt. Aber für Aretha ist dies mehr als nur eine Herzensangelegenheit.


WEIHNACHTEN IM ZAUBEREULENWALD

... ab 2. Dezember täglich um 15 Uhr! Ausnahme: am Montag, dem 6.12. bereits um 14:30 Uhr als "Kinderfilm des Monats Dezember"!

 

Eias (Paula Rits) Eltern haben ausgerechnet an Weihnachten keine Zeit für sie. Die Familienfeier fällt für die Zehnjährige damit komplett ins Wasser – stattdessen wird das Mädchen einfach zu Bekannten abgeschoben, auf deren winterlichem Bauernhof sie die Feiertage verbringen soll. Wenig begeistert von der Idee, erkennt Eia allerdings schon bald, dass es hier einiges zu entdecken gibt. Sie stößt schließlich auf den magischen Zaubereulenwald, in dem sie schon bald neue Freunde kennenlernt. Doch der Frieden droht zu bröckeln, denn der gierige Verwalter Ravio (Juhan Ulfsack) will den uralten Wald abholzen lassen...

 

 


DAS LAND MEINES VATERS

... wieder Donnerstag bis Samstag (2.-4.12.) um 20:15 Uhr in Saal 2.

 

Pierre ist 25 Jahre alt, als er aus Wyoming zurückkehrt, um mit seiner Verlobten Claire den Hof seines Vaters in der französischen Heimat zu übernehmen. Der junge Landwirt strotzt nur so vor neuen Ideen und Tatendrang, wohingegen sein Vater Jacques nur schwer loslassen kann. Zwanzig Jahre später ist der Betrieb gewachsen und mit ihm die Familie. Doch die glücklichen Tage der gemeinsamen Hingabe für Hof und Land gehören bald der Vergangenheit an. Denn trotz aufopferungsvoller harter Arbeit bis hin zur Erschöpfung und der tatkräftigen Unterstützung von Claire und den beiden Kindern wachsen die Schulden – und mit ihnen Pierres Verzweiflung. * Inspiriert vom Leben seines Vaters erzählt Regisseur Edouard Bergeon mit seinem Nummer-1-Hit aus Frankreich eine universelle Geschichte der Generationen zwischen Lebensträumen und Existenzsorgen. In großen Landschaftsbildern wirft das bewegende wie hochaktuelle Spielfilmdebüt mit einem überragenden Guillaume Canet in der Hauptrolle einen zutiefst menschlichen Blick auf die dramatischen Arbeitsbedingungen der Landwirte und den Preis unserer Nahrung. (Verleih)


DIE UNBEUGSAMEN

... bis Mittwoch (1.12.) täglich um 15:00 Uhr sowie Sonntag/Montag (5./6.12.) jeweils um 20:15 Uhr!

 

„Politik ist eine viel zu ernste Sache, um sie alleine den Männern zu überlassen.“ (Käte Strobel, Bundesministerin 1966-1972)

Die spannende und bewegende Chronik westdeutscher Politik von 1950 bis zur Wiedervereinigung ist ein Dokumentarfilm, wie er hellsichtiger und aktueller nicht sein könnte. Obwohl die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik ein historisches Zeitdokument ist, wirft dieser unbedingt sehenswerte Rückblick in Zeiten von MeToo um Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt ein Schlaglicht auf das immer wieder zurückgedrängte Thema Emanzipation und Feminismus. Die stimmigen Interviews und historischen Aufnahmen zeigen, wie sehr sich die Politikerinnen jedweder Coleur die Teilhabe am demokratischen Prozess im Bonner Parlament gegen ignorante Männer erkämpfen mussten. Grosses politisches Kino, das selbst den nächsten Backlash, der das Wort Feministin wieder zum Schimpfwort deklariert, übersteht. Denn Bilder und Fakten, die Regisseur Torsten Körner aufbereitete, um der männerzentrierten Geschichtsschreibung etwas entgegenzusetzen, sprechen für sich. (programmkino.de)


Bei uns gibt es Platzkarten.


BENEDETTA

... ab 2. Dezember täglich um 20:30 Uhr in Saal 1, Samstag/Sonntag (4./5.12.) auch um 14:45 Uhr!

 

Italien im 17. Jahrhundert: Hinter den Mauern des Klosters von Pescia versetzt die Novizin Benedetta Carlini (Virginie Efira) die Oberhäupter der katholischen Kirche in Aufregung, als die Wundmale Christi an ihrem Körper auftreten. Trotz anfänglicher Zweifel an der Echtheit der Stigmata steigt Benedetta als „Auserwählte Gottes“ zur Äbtissin auf. Von nun an genießt sie Privilegien in der Ordensgemeinschaft, die ihr ein geheimes Doppelleben erleichtern: Sie lässt sich von der Nonnenschülerin Bartolomea (Daphné Patakia) in die Geheimnisse körperlicher Lust einführen. Doch die ehemalige Klostervorsteherin Felicita (Charlotte Rampling) kommt dem verbotenen Treiben auf die Spur…

Paul Verhoeven, der Meister der Provokation, meldet sich mit einem Paukenschlag zurück: Vier Jahre nach seinem Golden-Globe®-Erfolg mit „Elle“ legt der Regisseur mit BENEDETTA, der erotischen Liebesgeschichte zweier Nonnen, einen fieberhaften Geniestreich vor, der bei den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Aufsehen sorgte. Basierend auf dem Buch „Immodest Acts“ von Judith C. Brown zeichnet Verhoeven das Leben der lesbischen Nonne Benedetta Carlini nach und lässt Religion und Sexualität auf nie gesehene Weise aufeinanderprallen. Das doppelbödige Drama mit Virginie Efira als Benedetta, Daphné Patakia als verführerische Novizin und Charlotte Rampling als strenge Äbtissin erzählt von dem Aufstieg einer jungen Frau, die sich zielstrebig an die Spitze einer Männerdomäne kämpft. Ihr perfides Spiel mit der Wahrheit erinnert dabei an Verhoevens Klassiker „Basic Instinct“ und „Total Recall“. BENEDETTA ist das nächste Meisterwerk von Paul Verhoeven, das man gesehen haben muss. (Verleih)


ARETHA FRANKLIN: AMAZING GRACE

... Mittwoch (1.12.) um 17:15 Uhr in Saal 2 sowie Donnerstag/Freitag (2./3.12.) und Montag/Dienstag (6./7.12.) jeweils um 15:15 Uhr in Saal 1!

1972 steht Aretha Franklin im Zenit ihrer Karriere. Doch nach 20 Studioalben, inklusive elf Nummer-eins-Hits, beschließt die Queen of Soul zu ihren musikalischen Wurzeln zurückzukehren: In der Missionary Baptist Church in Watts, Los Angeles, gibt sie zusammen mit dem Southern California Community Chor und der Gospellegende Reverend James Cleveland ein Konzert und lässt einen Mitschnitt für das Album aufnehmen. Das Ergebnis „Amazing Grace“ ist bis heute das meistverkaufte Gospelalbum aller Zeiten. Festgehalten wurde das Konzert von einem Filmteam unter der Regie von Sydney Pollack. Aufgrund technischer und juristischer Schwierigkeiten, wurden die Aufnahmen jedoch nie öffentlich gezeigt. Erst 47 Jahre später erstrahlte der Film erstmals auf der großen Leinwand.


AMMONITE

... Montag (29.11.) um 17:15 Uhr in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln! Dienstag/Mittwoch (7./8.12.) um 20:15 Uhr wieder in der deustchen Synchronfassung.

 

England Mitte des 19. Jahrhunderts: Resigniert von der männlich-dominierten Wissenschaftswelt Londons, hat sich die einst gefeierte Paläontologin Mary (Kate Winslet) in ein Provinznest an der Küste im Südwesten Englands zurückgezogen. Dort hält sie sich und ihre von Krankheit gezeichnete Mutter (Gemma Jones) mühsam mit dem Verkauf von Fossilien an Touristen über Wasser. Deshalb kann Mary auch das lukrative Angebot eines wohlhabenden Kunden keinesfalls ausschlagen, der ihr seine schwermütige junge Ehefrau Charlotte (Saoirse Ronan) zur Erholung in Obhut geben will, um seine Studienreise ungestört fortsetzen zu können. Mary begegnet ihrem ungewollten Gast zunächst kühl und abweisend, bis Charlotte schwer erkrankt und Marys volle Aufmerksamkeit erfordert. Einhergehend mit Charlottes Genesung, gewinnt auch Mary langsam die Lebensfreude zurück, und ihre schroffe Fassade beginnt zu bröckeln. Aus den für beide unerwarteten Glücksgefühlen entwickelt sich bald leidenschaftliche Begierde, die alle gesellschaftlichen Konventionen ins Wanken bringt und den Lebensweg beider Frauen unwiderruflich verändern wird. (Verleih)


REDOUBT

... wieder am Mittwoch (1.12. und 8.12.) um 14:30 Uhr.

 

Matthew Barney ist für seine innovative und breit gefächerte künstlerische Praxis bekannt, die Film, Performance, Bildhauerei, Fotografie und Zeichnung umfasst. Gefeiert für seine Filme in Spielfilmlänge wie den wegweisenden Cremaster Cycle (1994-2002), River of Fundament (2014) und Redoubt (2019), erschafft der Künstler phantastische Welten, die die Grenzen und Politik von Geschlecht, Sexualität und deren festgeschriebene Überzeugungen herausfordern.

Der fünfteilige Cremaster Cycle (1994-2003) wurde als „eine der imaginativsten und brillantesten Arbeiten in der Geschichte des Avantgardekinos“ bezeichnet. Zusammen mit den dazugehörigen Skulpturen und Zeichnungen bildeten die Cremaster Filme den Fokus der 2003 im Guggenheim Museum, New York stattfindenden Ausstellung. Seitdem wurde der Cremaster Cycle in zahlreichen internationalen Museen und Kinos präsentiert. Die abendfüllende Filmoper River of Fundament wurde 2014 im Harvey Theater der Brooklyn Academy of Music uraufgeführt und tourte anschließend durch Opernhäuser, Performance-Festivals und Museen auf fünf Kontinenten.

Barneys jüngstes filmisches Projekt Redoubt wurde im Rahmen einer Ausstellung in der Yale University Art Gallery, New Haven erstmals gezeigt, gefolgt vom UCCA, Beijing (September 2019) sowie der Hayward Gallery, London (Mai 2021). Seine Kinopremiere feierte Redoubt im Oktober 2019 im Film Forum in New York.

Wir zeigen Redoubt begleitend zur Matthew-Barney-Ausstellung der Galerie Hetzler.


Über unsere Lüftungs- und Klimaanlage erfolgt die Belüftung der Kinosäle ausschließlich mit Frischluft (keine Umluftzirkulation).



Jetzt gilt auch in unserem Kino die 2G-PLUS-Regel!

Update: "PLUS" bedeutet aktuell, dass während des gesamten Aufenthaltes Maskenpflicht herrscht, also das Tragen einer FFP2- oder medizinischen Maske!

 

2G heisst, dass alle volljährigen Gäste am Eingang einen digitalen Impfnachweis (alternativ Genesenennachweis) und einen amtlichen Lichtbildausweis vorlegen müssen.

 

Der gelbe Impfpass genügt nicht mehr. Wer keinen QR-Code mittels Corona-Warn-App oder CovPass-App vorweisen kann und damit einen vollständigen Impfschutz nachweist, kann dies mit einem Ausdruck aus der Apotheke tun.

 

Ein Genesenennachweis darf nicht älter als 6 Monate sein, mindestens aber 28 Tage alt.

 

Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren benötigen ihren Schulausweis oder ihr BVG-Ticket als Nachweis regelmäßiger Schultestungen.

 

Für Kinder unter 6 Jahren ist kein Nachweis erforderlich.

 

Personen ab 18 Jahren, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, müssen gemäß Berliner Verordnung ein negatives Testergebnis aus einer Teststation und die Impfunfähigkeit mittels einer ärztlichen Bescheinigung nachweisen.

 

Ebenso müssen wir weiterhin Ihre Kontaktdaten registrieren. Sie müssen aber keinen Zettel ausfüllen, wenn Sie Ihr Ticket online gekauft haben oder den bei uns aushängenden QR-Code der Corona-Warn-App oder der LUCA-App scannen.


LIEBER THOMAS

... bis Mittwoch (1.12.) täglich um 17:30 Uhr in Saal 1 und von Donnerstag bis Mittwoch (2.-8.12.) täglich um 17:15 Uhr in Saal 2.

 

Die DDR ist noch jung, aber Thomas Brasch (Albrecht Schuch) passt schon nicht mehr rein. Es ist vor allem sein Vater Horst (Jörg Schüttauf), der den neuen, deutschen Staat mit aufbauen will. Doch Thomas, der älteste Sohn, will lieber Schriftsteller werden. Thomas ist ein Träumer, ein Besessener und ein Rebell. Schon sein erstes Stück wird verboten und bald fliegt er auch von der Filmhochschule. Als 1968 die sowjetischen Panzer durch Prag rollen, protestiert Brasch mit seiner Freundin Sanda (Ioana Jacob) und anderen Studenten in den Straßen Berlins – und rennt vor die Wand. Sein eigener Vater verrät ihn an die Stasi und schickt ihn damit ins Gefängnis. Auf Bewährung entlassen, arbeitet Brasch hart, liebt und leidet und schreibt über die Liebe, die Revolte und den Tod. Aber mit einem wie ihm kann man in der DDR nichts anfangen. Ohne Aussicht, gehört zu werden, verlässt Thomas mit der Frau, die er liebt (Jella Haase), die Heimat, die ihm keine war. Im Westen wird er bejubelt und seine Bücher werden Bestseller. Doch Brasch lässt sich nicht vereinnahmen. Er ist weit davon entfernt, Ruhe zu geben. (Verleih)


PLATZSPITZBABY

...letzte Vorstellungen von Montag bis Mittwoch (29.11.-1.12.) um 20:15 Uhr in der hochdeutschen Synchronfassung.

 

Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein verschlafenes Städtchen im Zürcher Oberland. Die anfängliche Idylle endet schnell als alte Freunde auftauchen und Sandrine rückfällig wird. Mia flüchtet sich in eine Traumwelt und schmiedet fantastische Pläne für ein Inselleben mit ihrer Mutter, fernab der Drogen. In einer neuen Freundesclique findet Mia bald eine Art Ersatzfamilie und immer mehr auch die Kraft, sich gegen ihre alles beherrschende Mutter aufzulehnen. (Verleih)


Tel: 030 / 882 17 53    Bleibtreustr. 12
mail@filmkunst66.de    10623 Berlin

© 2017 filmkunst 66  –  Bleibtreustr. 12, 10623 Berlin